Behindertengerechte Haltekanten an Bushaltestellen

Die Benutzung des öV soll allen Menschen autonom möglich sein. Dieser Grundsatz ist im Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) festgehalten. Das BehiG sowie die zugehörigen Verordnungen sind seit 1. Januar 2004 in Kraft. Die «Umsetzungsfrist» läuft bis Ende 2023.

Ideal sind Bushaltekanten von 22 cm Höhe und die Möglichkeit, diese gerade anzufahren. Diese bringen Vorteile für alle öV-Benutzer (auch Personen mit Kinderwagen, Rollkoffer, ältere Menschen usw.). Ziel der Stadt St.Gallen sind vollständig autonom benutzbare Haltestellen mit 22 cm hohen Kanten. Die sukzessive Umsetzung erfolgt im Rahmen von Projekten und Sanierungen. Aus verschiedenen Gründen (Lage der Haltestelle, Gefälle der Strasse usw.) sind z.T. nur Höhen von 15 – 18 cm vorgesehen. Falls auch dies nicht möglich ist, muss die tiefere Haltekante begründet werden. Die Zuständigen der Stadt prüfen die Haltestellen nach einem methodischen Ablauf. Dabei fliessen verschiedene Kriterien ein. Der Vertreter des SRSG steht, zusammen mit Vertretern von Procap, Obvita usw., in regelmässigem Kontakt mit den Zuständigen der Direktion Planung und Bau.

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